Guerrilla Marketing goes green
Hier schreibt die Weltenwandlerin ueber Guerrilla Marketing goes Green, ein weiteres Buch von dem Typen, der Guerrilla Marketing gepraegt hat.
Bin gerade dabei, das zu ueberfliegen.
Was mir aufgefallen ist:
- Scheinbar braucht er Geld
- Endlich ist bei ihm angekommen, dass eine gemeinsame Mission die Basis des Guerrilla Denkens ist (vergleiche Guerrilla Denken, Dschungelkongress, Che Guevara)
- Eigentlich schreibt er doch gar keine guten Buecher :)
Aber immer noch einige wichtige Ideen, die das Lesen vielleicht ueberfluessig machen:
- Man kann mit 'Konkurrenten' Provisionsdeals machen
- Die Welt zu retten ist in und eine gute Kampagne
- Werbedruck und Marktanteil sind weniger wichtig, wenn Du die richtigen Leute auf die richtige Weise ansprichst
- Die Angel (z.b. in Google) auszuwerfen, ist oft besser, als mit der Harpune rumzustochern
Bisschen verfranzt hat er sich, beim Herumreiten auf 'Push- und Pull - Marketing'.
Natuerlich macht es keinen Sinn mehr, heutzutage nur immer mehr und mehr Botschaften 'ins Gesichtsfeld' meiner Konsumenten zu halten (in your face marketing :)
Andererseits ist fuer Unternehmen, die oft a) klein und b) pleite sind nicht wirklich der beste Rat, einen Artikel zu schreiben und dann 3 Monate zu warten.
Werbung muss schon sein -> Die Guerrilla ist der Weg, wie die Botschaft zum Partner kommt
Das Entscheidende beim GUERRILLA Marketing (also dem Marketing als Guerrilla, nicht zu verwechseln mit Unsinn wie 'Buzz' Marketing oder Theorien wie 'illegales Marketing'),
sind die Prozesse innerhalb der Organisation / Gemeinschaft / Kooperative / Guerrilla / Untergrundgruppe.
Und die sind nicht mal eben abgehandelt. Auch eine gute Mission (z.b. die Stadt von Autos und Yuppies saeubern) hilft hier nicht, wenn der Kuchen, den ich aufteile (~ sowas wie 'der Markt') nicht fuer die reicht, die ihn essen muessen. Innerhalb der Guerrilla gelten die gleichen Regeln wie im Konzernmarketing: Kooperation muss Kosten senken, Werte schaffen, Reichweite erhoehen (letzteres reicht dann ja grade noch).
Das Mindeste, was Guerrilla Marketing erreicht, ist, dass eine groessere Gruppe kleiner Unternehmer zusammen waechst, wie ein grosses Unternehmen.
Das Ziel ist, dabei auch noch mehr zu erreichen und den Zwaengen solcher Unternehmen zu entgehen.
Dabei steht wie in den meisten Faellen von Zusammenarbeit die Beschaeftigung mit tatsaechlichen Beduerfnissen (needs) und Angeboten (haves) im Vordergrund. Der Overhead, also das, was ich mir zusaetzlich erwirtschaften muss, um das zu halten, was ich erwirtschafte (denn auch Organisation muss bezahlt werden), kann nur dann sinken, wenn Beduerfnisse auf eine Ebene geholt werden.
Beispiel: Anstatt, dass 10 Abteilungen (Freelancer, Unternehmen) alle einen Kuehlschrank fuer die Fair Trade Limo auf Reserve kaufen, lkoennen sie auch einfach 5 zusammen verwalten - wird schon nicht gleich einer kaputt gehen :) - Bloedes Beispiel. Aber die Grundidee bleibt die gleiche:
- Sagt Euch, was ihr braucht,
- findet Wege wir ihr das gemeinsam erreicht,
- hoert auf, euch im geheimen Kaemmerchen Eure Sicherheiten zusammenzubasteln.
Wer sich nicht auf der Ebene von wahrer Kooperation verstaendigt, wird keine Antwort auf die Frage bekommen, wie denn Jay Conrad Levinson sich das vorstellt mit dem 'Es gibt keine Konkurrenz'.
Ein Tipp -> Macht mal da mit!
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