Barrieren fuer Beteiligung von Frauen in Open Source Projekten

Angelegt von andi Thu, 07 Oct 2010 22:15:00 GMT

Wie ich gerade auf Heise erfahren habe, hat die Free Software Foundation vor etwa einem Jahr ein Kommittee mit der Aufgabe belegt zu erarbeiten wie mehr Frauen zur Beteiligung an Open Source Projekten zu motivieren sind.

Hier findet sich ein etwas kurz ausgefallenes Dokument zu dem Thema, das ein paar Barrieren, und ein paar Loesungsvorschlaege aufzeigt.

Es gibt aber zum Glueck auch ausfuehrlichere Ressourcen, darunter auch ein paar Tipps zum einladenderen Gestalten von Meetings oder freundlicheren IRC-Channels

Das meiste liest sich nach allgemein guten Ideen, nicht nur um Frauen in Projekte zu ziehen, und vieles steht so auch schon im alten Guide ”How to Encourage Women in Linux.

Neuigkeiten von MAKAvA - Fairtradesiegel statt Qualität und Gesundheit? - Sex-sells machts

Angelegt von sam Thu, 16 Sep 2010 11:36:00 GMT

Juhuuu ! Drink & Smile mit MAKAvA delighted ice tea :)

 

... heisst der neue Werbeslogan von MAKAvA, dem biologischen Erfrischungsgetränk für eine faire und chillige Welt.

doch das Image des Erfrischungsgetränkes schwebt in Gefahr.

Und die Glaubwürdigkeit von einem "gesundem Eistee" schwindet dahin.

 

Der Eistee auf Basis von Yerba Mate (auch oft fälschlich als Mate-Tee bekannt),

zählte vor einigen Jahren zu einer Revolution in der Getränke Branche.

 

"Gsund isses, von vorne bis hinten!" hieß es. 

Neben dem supergesunden Kraut des Mate-Strauches , das in einigen Ländern sogar als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen ist da es alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe enhält die der Körper braucht,

finden sich auch Roiibos (Roiibush) aus Afrika wieder, der mit seinem ebenso hohen Mineralstoff- und Spurenelementegehalt eine wohltuende Wirkung auf unsere Gesundheit ausübt.

Neben dem Mate trägt ein weißer Tee zur aktivierenden und belebenden Wirkung bei.

(Weißer Tee ist ebenso wie Grüntee und Schwarztee von der Teepflanze camelia sinensis jedoch ist das Coffein (Teein) in dieser schonenden Verarbeitung für unseren Körper verträglicher)


Neben frischem österreichsichem, Bergquellwasser, dass für den Brauvorgang verwendet wird

rundet eine gesunde Mischung von Kräutern den eistee ab.

 

Jedoch dass was bisher das gesündeste im Getränk ausmachte , war der verwendete Agavendicksaft als Süßungsmittel,

der als gesunde Alternative zu dem meistens in Erfrischungsgetränken verwendeten Zucker oder Glucose-Fructose-Sirup gilt.

Bisher haben sich viele DiabetikerInnen erfreut endlich ein Getränk gefunden zu haben das gesund UND süß ist, welches sie problemlos trinken konnten.

Doch damit ist es jetzt leider vorbei.

 

Das junge Unternehmen aus Österreich / Graz schaukelt sich hoch im Markt. 

und das lang angestrebte Fairtrade-Siegel darf sich jetzt stolz und glänzend auf jeden der 0,33l Flaschen präsentieren.

 

Der einzigste Grund warum sie bisher kein Fairtrade-Siegel auf ihren Icetea machen durften,

war dass der verwendete Agavendicksaft nicht aus einer fair gehandelten Quelle kam und es auch schwierig war diese aufzutreiben.

Dennoch war das Bestreben des Unternehmens fair gehandelten Agavensirup zu finden um ihr Siegel zu bekommen. 

 

Doch jetzt wurde einfach der gesunde diabetikerfreundliche Dicksaft der Agave durch fairgehandelten Glucose-Fructose-Sirup ersetzt,


hier der link der neuen Zutatenliste: http://makava.at/inside/?page_id=1262

 

passend dazu gibt es eine neue Werbekampagne, von den einst aus der alternativen Partyszene kommenden Mateliebhabern ,

die mit klassischem sexistischem Sex-sells-.Methoden arbeitet.

Sie zeigt eine halbnackte Frau die einem "Supermodel" aus einer bekannten Erotikzeitschrift oder Modedesignerkatalog sehr ähnelt,

wie sie sich erregt eine Flasche MAKAvA zwischen ihre großen Brüste hält.

http://picasaweb.google.com/makavapix/200903SexySabrinaMaier#

 


Um die alternative Szene die eher abgeschreckt sein wird duch solche Marketingeingriffe, auch noch zu erreichen,

gibt es auch noch komplett emblöst zwei junge Frauen die umfschlungen in der Natur und Sonne verliebt sich eine Flasche vor ihre nackten bemalten Brüste halten.

http://picasaweb.google.com/makavapix/201001EasySunnySunshineTour#5434131118077807698

 

ist also das Fairtradesiegel wichtiger als die Gesundheit der MAKAvA-Freunde zu erhalten ?

und nackte Frauen als Mainstream Marketingmethode wichtiger als das Image eines "alternativen Wellnessgetränkes das aus der Reihe tanzt" zu gewährleisten ?

 

Eins ist klar: diese Maßnahmen haben einige ehemalige MAKAvA-Liebhaber abgeschreckt und enttäuscht und werden sich jetzt anderen Getränken widmen oder sich selber mischen ;)

 

Schade!

Da können wir nur hoffen, dass bald eine Agavendicksaft-Fairtrade-Kooperative am Hozizont erscheint,

oder besser noch eine ökologischere lokalere Alternative wie z.B. Apfeldicksaft oder Birnendicksaft, die tun es jednefalls auch eine leckere diabetikerfreundliche Süße in Getränke zu zaubern.